Kunst und Antiquitäten als Kapitalanlage für jedermann


Nach Schwankungen der Weltbörsen in den vergangenen Jahren stellt sich immer wieder die Frage nach Alternativen der Wertanlage. Als Möglichkeit bietet sich dabei der Bereich Kunst und Antiquitäten an. Der internationale Kunsthandel konnte in Krisenzeiten stets von der Flucht des Kapitals in Sachwerte profitieren. Meist fehlt es im Bereich hochwertiger Objekte eher am Angebot als an der Nachfrage. Kann die Investition in Kunst aber auch schon im mittleren Preissegment sinnvoll sein? Wenn man dabei die folgenden Punkte beachtet, kann diese Frage ohne weiteres bejaht werden:


Bei Kunst und Antiquitäten wird man über die Jahre gesehen einen Wertzuwachs erwirtschaften


Da es sich bei dieser Anlageform eben nicht um ein nüchternes Papier handelt, sollte ein gewisses Interesse für die Materie vorhanden sein. Man sollte sich vorstellen können, mit Kunst und Antiquitäten im Hause zu leben. Der Faktor Freude ist zwar nicht als pure Rendite anzusehen, darf aber durchaus als Zusatznutzen bezeichnet werden. Wer erst einmal auf den Geschmack des Sammelns von Kunst und Antiquitäten gekommen ist, den lässt diese Leidenschaft dann oft nicht mehr los.

Wichtig bei der Investition ist eine kompetente und seriöse Beratung, z. B. in einem etablierten Auktionshaus oder im guten Fachhandel. Man sollte sich in jedem Fall an Qualität halten und dafür lieber einige Euro mehr bezahlen. Nur Originale und gut erhaltene Stücke lassen sich später mit Gewinn verkaufen. Möglich sind dabei auch Traumrenditen, auf die man sich aber nicht verlassen sollte. Spekulation ist nur etwas für Profis. Äußerst unwahrscheinlich ist aber, dass man bei richtiger Wahl einen schweren Verlust erleidet. Bei Kunst und Antiquitäten wird man in der Regel über Jahre gesehen einen Wertzuwachs erwirtschaften. Ein Index von Werken 100 internationaler Künstler verschiedener Stilrichtungen und Epochen erzielte seit 1976 eine durchschnittliche Rendite von 7,7 % pro Jahr. Wer sich dabei noch an der Kunst erfreut oder antike Gegenstände als Einrichtung nutzt, profitiert doppelt. Kunstbesitz bringt außerdem Prestige. So kann man die Anschaffung von Kunst und Antiquitäten als sinnvolle Alternative der Kapitalanlage bezeichnen. Man verfügt über eine Kapitalreserve, die auch noch weitere Zwecke erfüllt. Nachdem Anläufe zur Änderung der Gesetzeslage gescheitert sind, bleibt der Gewinn aus Kunstverkäufen steuerfrei, wenn das Objekt länger als ein Jahr gehalten wird.

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