Der Kunstmarkt und das Internet


Das Internet mit seinen grenzenlosen Möglichkeiten der Recherche und Information hat den Kunstmarkt verändert. Eine Vielzahl von Datenbanken dokumentiert und veröffentlicht das Angebot und die Preise, insbesondere auf dem Auktionsmarkt. Kein einigermaßen exponiertes Kunstwerk entgeht den Datensammlern. Für den Kunstinteressenten und Verkäufer erschließt sich damit eine
unbegrenzte Informationsquelle. Die Fülle der Information macht allerdings eine kritische Betrachtung erforderlich. Nicht immer sind die Quellen geeignet, Rückschlüsse auf den Wert des eigenen Objektes zu ziehen. Eine fachkundige Beratung bleibt nach wie vor unverzichtbar.

Für Auktionshäuser stellt die Internettechnologie den Zugang zu einem weltweiten Markt dar, unabhängig davon wo sich das Angebot befindet. Die wichtigsten nationalen und internationalen Kunstmarkt-Portale stellen Suchfunktionen zur Verfügung, welche in erster Linie auf das Auffinden eines bestimmten Objektes oder Künstlers zugeschnitten sind. Der Interessent findet somit binnen


“Eine fachkundige Beratung bleibt nach wie vor unverzichtbar”


kürzester Zeit die gewünschten Objekte, unabhängig davon in welcher Stadt oder in welchem Land und von welchem Haus diese angeboten werden. In diesem Zuge ist zu beobachten, dass ein internationales Preisniveau auch von kleineren und mittleren Häuser erreicht werden kann. Für den Einlieferer von Kunstwerken kann damit im Vordergrund stehen, zu welchen Unternehmen und Personen er das größte Vertrauen hat. Es muss nicht immer London oder New York sein.

Ebay konnte den Kunst- und Antiquitätenmarkt nur sehr eingeschränkt erreichen. Nur ca. 1-2 % des Umsatzes des Gesamtmarktes findet über Ebay statt. Höherwertige Kunst wird praktisch nicht über Ebay gehandelt.


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